Sonntag, 23. April 2017

zurück zur Natur in vier Akten

1) 
gestern morgen zwischen 7 und 8 hat uns Dori verlassen! Sie traf im Wald beim Morgenspaziergang mit dem Manne und Rudelführer ein Wolfsrudel und wollte mit.
Blicke mit dem Mann hin und her, hinlaufen zum Wolfsrudel, Freude, Blick zum Mann zurück, Traurigkeit.......hinlaufen zum Mann und mit den Augen um Erlaubnis bitten, mit denWölfen ziehen zu dürfen........Erlaubnis erteilt! Erlaubnis erteilt, um dann im Wachzustand immer noch zu weinen!
Möge dem Mann zuliebe unser Hund 30 Jahre alt werden und gesund sein dabei! :-)

ab jetzt undramatisch
2) gestern zwischen dem letzten Dorf in Brandenburg und dem ersten in Mecklenburg dolle gebremst, weil ein Dammwildrudel über die Straße lief ......was nichts Aussergewöhnliches ist.
Aussergewöhnlich war die Anführerin, die war nämlich schneeweiß!!

3)
zurück zur Natur auch in meinem Zimmer heute morgen: ein richtig großer Tausendfüssler!
Ich konnte ihn einfangen und raussetzen, wie gut.
Solche Besuche nachts im Bett muss ich nämlich nicht haben. :-)

4) 
zurück zur Natur eine Stunde später bei Staubsaugen im Manneszimmer: dicke schwarze Spinne fühlte sich gestört und tauchte von irgendwoher auf.
Noch vor einem Jahr hätte ich einen hysterischen Anfall gekriegt und das Zimmer nicht mehr betreten.
Heute kann ich die wirklich nicht schönen Wesen (in meinen Augen, da gibt es aber echte Liebhaber) mit irgendwas einfangen und von der Wohnung weg tragen.
Ich bin sooo großartig!!

Und danke, Universum, dass ich immer mit nur einem Schritt von der Wohnung in der Natur sein kann.
Keine Treppe, keine Haustür..........einfach nur die Küche nach draußen verlassen......wie wunderbar.
Da nehme ich doch die Gegenbesuche gern in Kauf.
Kann übrigens auch sein, der Mann hat sie mit den Brennesseln mitgebracht, die es gestern zum Mittag gab.

Samstag, 22. April 2017

nein, nichts mehr veröffentlichen

was dich selbst schockiert! 
habe mich gerade umentschieden, deshalb ist der letzte Eintrag weg!

Nur noch beobachten und sich trotz allen Wahnsinns um sich rum nicht mehr reinziehen lassen!
Das sind stolze Worte, ich weiß, bin ich doch irgendwie trotz allen Nur-Beobachtens inzwischen auch schon - zwar indirekt, aber dennoch - betroffen.
Das hier auszuführen, wäre der Sache nicht dienlich. Deshalb tue ich es nicht.
Nur soviel:
War die Stasi einst ein maroder Haufen und hat nur mit Willkür agieren können gegen die Masse, ist heute dein eigener Nachbar/Mitmensch freiwillig der, der dich denunziert, weil du nicht seine Ideologie teilst.

Eine Stasi braucht es nicht mehr, die Hirnwäsche war erfolgreich!

Donnerstag, 20. April 2017

Glück ist

morgens am See stehen und schauen und lauschen ...........die Vögel singen und keine menschengemachten Geräusche sind zu hören.
Danke, Universum!

Mittwoch, 19. April 2017

möge

es ihm gelingen!!!!

warum mich

das !!! überhaupt berührt? 
ja, weil ich hier im letzten Herbst so einen Aufkleber vom Parkplatzschild gezogen habe und mir immer wieder vorstellen muss, was ich wohl mit dem Ankleber, so ich ihn angetroffen hätte bei der Tat, gemacht hätte.

Ich rede mir immer wieder gut zu: bald ist es überstanden, dann stehen wir sowieso und offensichtlich unter Fremdherrschaft, alle! 
Dann werden vielleicht die Nestbeschmutzer einen Ruck kriegen und sich Fragen stellen.
Vielleicht! 
Aber eher glaube ich nicht dran. Das Hirn in der Rübe gehört ihnen schon lange nicht mehr.
Möge es bald vorbei sein!

Samstag, 15. April 2017

von der Hunderunde nach Hause gekommen

stelle ich fest, dass Besuch in der Küche ist.

(wir gehen der Einfachheit wegen durch die Küche in die Wohnung und können hier auf dem Dorf auch alle Türen offen lassen, noch...zur Sicherheit aber schließe ich die in die Wohnung führende innere Küchentür immer einmal rum, dass sie nicht durch Luftzug aufgeht und die Wohnung vollkommen "herein!" sagt.)

Komme also nach Hause ...........da hat sich Nachbars Hund in der Küche eingesperrt.
Beim Mülleimerausräumen hat er mit dem Hintern die Küchentür von innen zugedrückt. Pech gehabt!
Er hat sich sagenhaft gefreut als ich ihn befreite.
Der Schaden war auszuhalten.
Und jetzt, Stunden später, war er wieder da. Heulte vor der Tür.
Nun habe ich ihm aber eine Leine angelegt und nach Hause geführt, das Tier.
Seine Familie? Nicht da! Alles dunkel.
Naja, er findet schon Unterschlupf. Regnen tut es auch noch.......arschkalt und Regen und trotzdem Touris.....

Warum ich keine Menschen

im Wald haben will, ist mir eben eingefallen.
Habe mal mein Verhalten und meine Gefühle im Begegnungsfall vors geistige Auge geholt und festgestellt:
Sie stören meine Gespräche mit Bäumen, Tieren und See...........meist hört man sie schon von weither lauthals plappern über die sinnlosesten Themen, wenn sie aus ihren Städten in die Natur einfallen.....
wenn sie Natur wollen, dann sollen sie "einfach mal die Fresse halten"!!  :-)
Plappern kann man im Großstadtrauschen doch viel viel besser!

Ja, ich weiß, die Gutfrauen halten mich für eine alte Ziege, schon klar!
Lieber alte Ziege als unreflektierte Fernseherin, Punkt!!

Dass die Deutschen wirklich und wahrhaftig gefährdet sind, entnahm ich gestern einem Telefonat mit dem Mann, der mit seiner Frau Mama einen Ausflug machte in die Spargelgegend.
Sie flohen vor der Übermacht. Zur Zeit sind alle Fernsehkieker unterwegs beim Spargelessen-gucken-kaufen-ausflug!
1000 Parkplätze auf ehemaligen grünen Wiesen mit Schmetterlingen und Bienen und alle voll, 1000 Arbeitssklaven aus Werweißwoher unter der Knute von ebenfalls Werweißwoher Sklaventreibern.......ja, die Spargelbauern haben ausgelagert und ein neuer Mafiazweig ist entstanden, schon vor Jahren. 
 
Kein Wunder, dass der Geist den Deutschen mehr und mehr flieht.